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Pressemitteilung

IMMOBILIENINVESTMENTS IN DEUTSCHEN STÄDTEN IM HOCH

Die Investmentmärkte für Gewerbeimmobilien erreichten 2016 in Frankfurt und Hamburg das beste Jahresergebnis seit 2007, Berlin konnte das zweitbeste Ergebnis seit 9 Jahren erzielen.

Während Frankfurt mit einem Transaktionsvolumen von EUR 6,3 Milliarden ein Plus von 13% gegenüber 2015 erreichen konnte, lag Hamburg mit EUR 4,8 Milliarden und einer Steigerung um 19% noch deutlicher über dem Vorjahresergebnis. Das Investmentvolumen auf dem Berliner Gewerbeimmobilienmarkt erreichte 2016 mit EUR 4,7 Milliarden das zweitbeste Ergebnis seit 9 Jahren. Zwar konnte der Berliner Investmentmarkt das absolute Rekordergebnis von 2015 nicht erreichen (- 40%) dennoch lag das Investmentvolumen 26% über dem langjährigen Durchschnitt der letzten zehn Jahre.

In Frankfurt waren Büroimmobilien mit einem Anteil am Gesamtumsatz von rund 81% oder EUR 5,1 Milliarden erwartungsgemäß die stärkste Assetklasse, In Hamburg und Berlin entfielen 68% des Transaktionsvolumens auf Büroimmobilien. In Hamburg bedeutet das Investitionsvolumen von EUR 3,3 Milliarden eine Steigerung der Investitionen in Büroobjekte von 20% gegenüber dem Vorjahr, während in Berlin Hotelimmobilien mit mittlerweile fast 15% Anteil immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Frankfurt
Mit EUR 3,5 Milliarden beziehungsweise einem Anteil von gut 55% waren 2016 über die Hälfte des Transaktionsvolumens in Frankfurt auf ausländische Investoren zurückzuführen. Der Großteil des ausländischen Kapitals stammt dabei mit 41% aus den Vereinigten Staaten, gefolgt von Südkorea mit einem Anteil von 22%.
Die mit Abstand umsatzstärkste Käufergruppe waren mit einem Investmentvolumen von EUR 3,2 Milliarden und einem Anteil von 51% Asset- und Fondsmanager, deutlich vor Immobiliengesellschaften mit 11% sowie offenen Immobilien- und Spezialfonds mit 10%.

Hamburg
Eigenkapitalstarke Investoren mit Core- und Core-Plus-Businessplänen dominierten das Marktgeschehen in der Hansestadt erneut. Offene Immobilienfonds und Spezialfonds zeigten sich mit einem relativen Anteil von 33% sehr aktiv, gefolgt von Asset-/Fondsmanager mit 23% und Versicherungen und Pensionskassen mit 11% des gesamten Transaktions-volumens.
Das Engagement internationaler Investoren fiel im Vergleich zum Vorjahr geringer aus. Lag ihr Anteil am Gesamtmarkt 2015 noch bei gut 52%, so zeichneten sie 2016 für lediglich 33% des Transaktionsvolumens verantwortlich.

Berlin
Am Berliner Investmentmarkt wird der Trend fortgesetzt, dass vor allem ausländische Investoren auf Nachholeffekte bei Mieten und Kapitalwerten setzen. Fast 56% der Käufer kamen aus dem Ausland. Insbesondere Investoren aus den USA, Frankreich und dem Vereinigten Königreich investierten 2016 in Berlin. Dabei suchen ausländische Investoren gezielt nach großvolumigen Anlagemöglichkeiten. Über 68% des Investmentvolumens von Transaktionen über EUR 100 Millionen entfielen in Berlin auf ausländische Anleger.

Spitzenrenditen geben in allen Lagen nach
Auch im vierten Quartal 2016 hat die anhaltend hohe Nachfrage nach Gewerbeimmobilien den Druck auf die Spitzenrenditen in Frankfurt weiter erhöht. Infolgedessen gab die Bürospitzenrendite in den zentralen Lagen weiter nach und beträgt nun 4%. Durch den Mangel an Produkt im CBD konnte ein stark wachsendes Interesse an City-Rand-Lagen sowie den guten Lagen in der Peripherie verzeichnet werden, wodurch die Renditen auch in diesen Lagen nachgegeben haben und nun bei 4,7% (City-Rand-Lagen) und 5,9% (Peripherie) liegen.

Auch in Hamburg kam es zum Jahresende 2016 noch einmal zu einer Renditekompression –im Central Business District (CBD) sank die Nettoanfangsrendite für Premiumprodukte im Vergleich zum Vorjahr um 60 Basispunkte auf nun 3,4%. In den City-Randlagen fiel die Spitzenrendite in der ersten Jahreshälfte 2016 erstmals unter die 5%-Marke und im gesamten Jahresverlauf um 60 Basispunkte auf 4,5%.

In Berlin sanken die Spitzenrenditen für Büroimmobilien in CBD-Lagen innerhalb eines Jahres um 60 Basispunkte auf 3,4%, eine Renditekompression erfolgte auch in Nebenlagen. Die Rendite für Einzelhandelsimmobilien in Haupteinkaufsstraßen in zentralen Lagen sank im gleichen Zeitraum um 50 Basispunkte auf ebenfalls 3,4% und Hotels auf 4,5%.

Auch für 2017 wird hohe Investitionsdynamik erwartet
Für 2017 wird eine weiterhin sehr dynamische Entwicklung der Investitionstätigkeit, die – wie schon 2016 – ausschließlich durch die Verfügbarkeit von geeigneten Objekten limitiert wird, erwartet. Aufgrund der sehr guten Fundamentaldaten und der starken Performance am Bürovermietungsmarkt wird mit einem anhaltend starken Zufluss von ausländischem Kapital gerechnet. Für 2017 wird ein moderater Rückgang der Nettoanfangsrenditen erwartet.


Über CBRE
CBRE Group (New York Stock Exchange: CBG) rangiert im Fortune 500 und S&P 500 Aktienindex und ist das weltweit führende Unternehmen für Gewerbeimmobilien (Basis: Umsatz 2015). Das in Los Angeles ansässige Unternehmen mit mehr als 70.000 Mitarbeitern in über 400 Büros weltweit (exkl. Zweigstellen und Partnerbüros) arbeitet für Immobilieneigentümer, Investoren und Mieter auf der ganzen Welt. Strategische Beratung, Immobilienvermietung und verkauf gehören ebenso zum Portfolio wie Immobilien , Facility und Projektmanagement. Corporate Services, Finanzierung, Investment Management, Evaluierung und Bewertungen, Research sowie Investment Strategien und Consulting runden das Angebot ab. CBRE ist in Österreich seit 1991 mit Firmensitz in Wien vertreten. Weitere Informationen unter www.cbre.com bzw. www.cbre.at
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Veröffentlicht am: 25 01 2017

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