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RETAILINVESTMENTMARKT IN EUROPA STABIL IM DRITTEN QUARTAL, ABER UNTER VORJAHREN

Mit einem Gesamtvolumen von rund EUR 7,8 Milliarden im dritten Quartal ist der Retail Investmentmarkt in Europa weitgehend stabil, die Steigerung gegenüber dem 2. Quartal des Jahres beträgt 3%.

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Dies geht aus dem aktuellen Retail Investment Report von CB Richard Ellis (CBRE) hervor. Die aktuelle Wirtschaftslage lässt Investoren länger überlegen und vorsichtiger entscheiden, sodass der Wert allerdings unter dem Mittel der letzten sechs Quartale liegt (rund EUR 9,4 Milliarden).

Gegen den Trend sind die Retail Investmentaktivitäten in der CEE Region, wo in den ersten drei Quartalen 2011 bereits mehr als das Doppelte des Vorjahreswertes investiert wurden. Besonders interessant für Investoren sind hier vor allem Polen und Tschechien, wo vor allem in regionale Shopping Center investiert wird, wo die Renditen höher sind.

Deutschland ist größter Retail Investmentmarkt in Europa
Aufgrund seiner Wirtschaftskraft und des Mieterangebotes wurden in Deutschland im dritten Quartal 2011 rund EUR 2,3 Milliarden in Retailimmobilien investiert. Zum ersten Mal ist das ein höherer Wert als Großbritannien, das mit rund EUR 1,8 Milliarden ein schwaches drittes Quartal verzeichnete. Kurz- bis mittelfristig erwartet CB Richard Ellis (CBRE) für Deutschland eine weiterhin positive Entwicklung, die durch die ökonomische Stärke, den robusten Immobilienmarkt sowie die geographische Struktur mit einer großen Anzahl von Handelszentren geprägt ist.

In Großbritannien wurde aufgrund verringerter Konjunkturaussichten und einem Rückgang der Verbraucherausgaben mit einem Einzelhandelsinvestitionsvolumen von EUR 1,8 Milliarden das schwächste Quartalsergebnis seit dem ersten Quartal 2009 erreicht. Von den 36 gemeldeten Einzelhandelsimmobilientransaktionen lag nur eine Transaktion über EUR 100 Millionen. Dennoch ist die Nachfrage nach Core-Immobilien hoch. Zudem wird in Großbritannien eine steigende Anzahl von ausländischen Investoren verzeichnet, wobei Euro-dominierte Investoren ein Novum auf dem britischen Retail-Investmentmarkt darstellen.

Gute Wirtschaftsdaten sowie steigende Renditen führten zu einer Steigerung der Investorennachfrage in der Region Central and Eastern Europe (CEE), besonders in Polen und der Tschechischen Republik. Demnach verdoppelte sich in der Region CEE das Retailinvestmentvolumen in den ersten drei Quartalen 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf EUR 3,79 Milliarden. Nach Deutschland und Großbritannien, die 51 % des gesamten europäischen Retail-Investmentvolumens auf sich vereinen, nimmt die Region CEE den dritten Platz ein.

„Die Entwicklungen auf den europäischen Retailmärkten, vor allem auf den CEE Märkten, könnten auch richtungsweisend für Österreich sein. Mittelfristig erwarten wir, dass auch hier das Investitionsvolumen steigen wird, erste Anzeichen bzw. Interessen können schon verzeichnet werden“, so Dr. Andreas Ridder, Geschäftsführer CB Richard Ellis Österreich.


Über CBRE
CBRE Group (New York Stock Exchange: CBG) rangiert im Fortune 500 und S&P 500 Aktienindex und ist das weltweit führende Unternehmen für Gewerbeimmobilien (Basis: Umsatz 2010). Das in Los Angeles ansässige Unternehmen mit mehr als 31.000 Mitarbeitern in mehr als 300 Büros weltweit (exkl. Zweigstellen und Partnerbüros) arbeitet für Immobilieneigentümer, Investoren und Mieter auf der ganzen Welt. Strategische Beratung, Immobilienvermietung und verkauf gehören ebenso zum Portfolio wie Immobilien , Facility und Projektmanagement. Corporate Services, Finanzierung, Investment Management, Evaluierung und Bewertungen, Research sowie Investment Strategien und Consulting runden das Angebot ab. Weitere Informationen unter www.cbre.com

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Veröffentlicht am: 11 11 2011

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