Unternehmensgeschichte 

Die Wurzeln des Unternehmens mit dem heutigen Namen CBRE reichen bis ins San Francisco des Jahres 1906 zurück. Bis zu den 1940er-Jahren hatte sich das später als „CB Commercial“ bekannte Unternehmen zu einem der größten Immobiliendienstleister für den gewerblichen Bereich im Westen der USA entwickelt. In den 1960er und 1970er Jahren ging das Unternehmen an die Börse und weitete sowohl sein Leistungsportfolio als auch seine geografische Präsenz weiter aus, um zu einem umfassenden Immobiliendienstleister mit wachsendem Niederlassungsnetz in den USA zu werden.

Den nächsten großen Meilenstein bildete das Jahr 1989, als Mitarbeiter und externe Investoren die Aktivitäten des Unternehmens übernahmen und dieses auf „CB Commercial“ umfirmierten. In den 1990er Jahren forcierte CB Commercial aggressives Wachstum und kultivierte sein globales Dienstleistungsspektrum zur Erfüllung der Kundenwünsche. Das Unternehmen übernahm führende Unternehmen aus dem Investment-Management (Westmark Realty Advisors – jetzt CBRE Global Investors, 1995), dem Hypothekenbankgeschäft (L.J. Melody & Company, 1996) sowie dem Immobilienmanagement und dem gewerblichen Facility Management. Hinzu kamen Akquisitionen im Bereich Kapitalmärkte und Investment-Management (Koll Real Estate Services, 1997).

Seine weltweite Expansion erzielte CB Commercial 1998 mit der Übernahme von REI Limited, der internationalen Sparte der bereits 1773 in London gegründeten Gesellschaft Richard Ellis. Im Zuge dessen änderte das Unternehmen auch seine Firma auf „CB Richard Ellis“ bzw. kurz „CBRE“.

Bald danach gab CBRE die Übernahme von Hillier Parker May & Rowden bekannt, einem der führenden Immobiliendienstleister Großbritanniens mit Sitz in London. Durch diese Entwicklung wurde CBRE der erste Anbieter von Immobiliendienstleistungen überhaupt, der als Unternehmen mit einheitlicher Eigentümerstruktur und zentraler Führung in sämtlichen wichtigen Finanzmetropolen der Welt voll integrierte Dienstleistungen rund um die Immobilie erbringt.

Im Jahr 2003 kaufte CBRE die Insignia Financial Group hinzu und avancierte dadurch zur führenden Immobilienberatungsgesellschaft in New York und London. Im Juni 2004 folgte ein erfolgreicher Börsengang der CBRE und mit ihm der Handel von Stammaktien der Klasse A an der New Yorker Börse (New York Stock Exchange, NYSE). Seit 2006 wird CBRE im S&P 500 geführt.

Ende 2006 übernahm CBRE die Trammell Crow Company und wurde damit zu einem Immobilienberatungsunternehmen mit unerreichter Größe, Reichweite und Dienstleistungsvielfalt. Insbesondere wurde CBRE zum weltweit führenden Anbieter von Outsourcing-Dienstleistungen für Großmieter u. a. aus der Wirtschaft, dem Gesundheitswesen und dem öffentlichen Sektor. Im Ranking der besten Anbieter von Outsourcing-Dienstleistungen rund um die Immobilie, das alljährlich von der International Association of Outsourcing Professionals (IAOP) erstellt wird, belegt CBRE seither regelmäßig den ersten Platz.

2011 übernahm CBRE die Mehrheit des Immobilieninvestment-Geschäfts der niederländischen ING Group N.V. und konnte sich damit als Marktführer in einem weiteren Kerngeschäftsfeld etablieren. Durch diesen Zukauf entstand ein Unternehmen, das ein Investmentvermögen im Wert von rund 90 Milliarden US-Dollar verwaltet. Im gleichen Jahr änderte das Unternehmen auch seinen Namen in CBRE Group Inc. zur stärkeren gemeinsamen Ausrichtung seiner Firmenidentität und seiner branchenführenden Marke.

Im Jahr 2013 übernahm CBRE die Norland Managed Services Ltd, den führenden Gebäudetechnik-Dienstleister in Großbritannien und Irland. Damit konnte die europäische Outsourcing-Plattform für Gebäudenutzer erheblich gestärkt werden.

Im Jahr 2015 schaffte es CBRE im Ranking des Finanzmagazins Barron’s auf Platz zwei (von insgesamt 500 Unternehmen) in den Kategorien Finanzwachstum und Performance. Zusätzlich erwarb CBRE die Sparte „Global Workplace Solutions“ (GWS) von Johnson Controls, einem führenden weltweiten Anbieter von integrierten Facility-Management-Lösungen. Der Gesamtumsatz stieg erstmals über die Schwelle von 10 Milliarden US-Dollar.

Im Jahr 2016 wurde CBRE in der vom Forbes-Magazin erstellten Rangliste der besten US-amerikanischen Arbeitgeber auf Platz 15 gewählt, und durch das Fortune-Magazin zum vierten Mal in Folge zu einer der „World’s Most Admired Companies“ der Immobilienwirtschaft. 

Eckdaten der Unternehmensgeschichte

 

1773 — William Ellis etabliert sich in London als „Erhalter und Schätzer“. Einige Jahre später nimmt er seinen Neffen Richard Ellis als Lehrling auf. Die Gesellschaft bleibt bis 1938 im Besitz der Familie Ellis und wächst kontinuierlich.

1906 — In den USA gründet Colbert Coldwell „Tucker, Lynch & Coldwell“ im kalifornischen San Francisco.

1995 — Übernahme von Westmark Realty Advisors. Erweiterung der Kapazitäten im Investment Management, die heute unter der Sparte „CBRE Investors“ zusammengefasst sind.

1996 — Übernahme von LJ Melody & Co. Das Unternehmen wird zu einem bedeutenden Verkäufer und Verwalter von US-amerikanischen Gewerbehypotheken. Heute ist die Sparte unter dem Namen CBRE Melody bekannt.

1997 — Übernahme von Koll Real Estate Services. Führender Anbieter für Immobilienmanagement und Facility Management.

1998 — Übernahme des Geschäfts von Richard Ellis außerhalb Großbritanniens. Umbenennung in CB Richard Ellis. Niederlassungen in 29 Ländern. Übernahme von Hillier Parker in Großbritannien.

1999 — CBRE ist in mehr als 250 lokalen Märkten aktiv. CBRE begründet eine Partnerschaft mit Ikoma und stößt damit auf den japanischen Markt vor.

2001 — CBRE wird nach einem Management Buyout privatisiert.

2003 — Übernahme von Insignia. CBRE wird der führende Dienstleister seiner Branche, mit wichtigen Niederlassungen in New York und London. Zusammenführung von CB Richard Ellis als weltweit einheitlicher Markenname.

2004 — CBRE wird erstmals an der New Yorker Börse (New York Stock Exchange, NYSE) notiert, unter dem Tickersymbol „CBRE“. Der Umsatz steigt auf über 2 Milliarden US-Dollar.

2005 — CBRE steigt auf Platz 676 in die Fortune 1000-Liste ein und wird in den Russell 1000-Index aufgenommen.

2006 — CBRE feiert sein 100-jähriges Bestehen. CBRE steigt in den S&P 500 auf. Übernahme der Trammell Crow Company.

2007 — BusinessWeek nimmt CBRE in die Liste der 50 branchenbesten Unternehmen auf. Laut Fortune-Magazin zählt CBRE zu den 100 wachstumsstärksten Unternehmen.

2008 — CBRE steht als erster Dienstleister für Gewerbeimmobilien in der Fortune 500-Liste.

2011 — CBRE übernimmt das europäische und asiatische Immobilieninvestment-Geschäft von ING sowie dessen Sparte für börsennotierte Wertpapiere. CBRE wird von der International Association of Outsourcing Professionals (IAOP) zum besten Immobilien-Outsourcingdienstleister gewählt und ändert seinen Namen auf CBRE Group, Inc.

2012 — CBRE steigt im IAOP-Ranking der branchenübergreifend besten Outsourcingunternehmen als erster Immobiliendienstleister in die Top 5 auf.

2013 — CBRE übernimmt Norland Managed Services Ltd, den führenden Gebäudetechnik-Dienstleister in Großbritannien und Irland. Die Akquisition stärkt den Geschäftsbereich Occupier Outsourcing in Europa. CBRE wird vom Wirtschafts- und Finanzmagazin Euromoney im zweiten Jahr in Folge zum besten globalen Immobilienberater gewählt.

2015 — CBRE übernimmt von Johnson Controls den Geschäftsbereich „Global Workplace Solutions“ (GWS), einem führenden weltweiten Anbieter von integrierten Facility-Management-Lösungen.

2016 — CBRE wird vom Forbes-Magazin auf Platz 15 der besten US-amerikanischen Arbeitgeber gewählt. Das Fortune-Magazin kürt CBRE zum vierten Mal in Folge zu einer der „World’s Most Admired Companies“ der Immobilienwirtschaft.

2017 — CBRE wird von der Lipsey Company im 16. Jahr in Folge zur besten Marke des Immobiliensektors gewählt.